VCS fordert, dass Lückenschluss zwischen den Buslinien in der hinteren Länggasse geprüft wird

Im Rahmen der Mitwirkung zur Verlängerung Buslinie 12 in der Berner Länggasse fordert der VCS, dass als weitere Variante das Schliessen der Lücke im Busnetz zwischen von Roll-Areal und Neufeld geprüft wird.
Die VCS-Regionalgruppe Bern begrüsst den in der hinteren Länggasse geplanten Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Dieser Teil des Quartiers mit dem Lindenhofspital, dem Gymnasium Neufeld und dem Uni-Campus im "von Roll-Areal" ist heute nicht genügend erschlossen. Der Bericht über das Fahrgastpotential zeigt klar auf, dass ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs in diesem Gebiet dringend nötig ist.
Der VCS hätte erwartet, dass neben den vorgelegten Varianten einer Verlängerung des "12er-Busses" auch die Variante eines Lückenschlusses der Linie 11 auf der Bremgartenstrasse mit einer Verknüpfung mit der Linie 12 in die Variantendiskussion einbezogen wird.
Alle vorgeschlagenen Varianten der Verlängerung der bestehenden Buslinie 12 haben den Nachteil, dass diese Linie - die bereits heute zweitweise überlastet ist - zusätzliche Fahrgäste erhalten wird.
Mit der Variante eines Lückenschluss zwischen Bremgartenfriedhof und P+R-Neufeld würden viele Probleme der präsentierten Verlängerungsvariante - wie der Platzmangel beim Lindenhofspital, Waldrodung oder die doppelte Nutzung einer Endschlaufe im Neufeld - weitgehend wegfallen.
Der VCS plädiert dafür, dass die öV-Erschliessung der hinteren Länggasse
umfassend betrachtet wird. Dabei muss sowohl die Erschliessung des Inselspitals, des Von Roll-Campus und des Liendehofspitals einbezogen werden.
Unter den vorgestellten Varianten schneidet aus Sicht des VCS jene am besten ab, welche den Endpunkt der Linie 12 beim P+R Neufeld vorsieht (Variante 7).
Für Fragen:
Hannes Meuli, Präsident VCS Regionalgruppe Bern 076 558 72 87