Zentrale Quartierparkhäuser

Quartierparkhäuser für Stadtteil 3 

Die VCS Regionalgruppe Bern schlägt in ihrer Mitwirkung zum Teilverkehrsplan MIV für  den Stadtteil 3 zentrale Quartierparkhäuser vor. Die Autos parken in höchstens 300 Meter  vom  Wohnhaus  entfernt und garantieren die gewohnte Mobilität.  Parkplätze auf den  Quartierstrassen  werden  dafür  aufgehoben.  Damit  können  knappe  Freiräume  vergrössert, Suchverkehr vermieden und das Quartier aufgewertet werden.

Zuwenig Platz in der Stadt? Ab aufs Land! Das sagen sich viele und ziehen aus verständlichen  Gründen ins Grüne, sobald Kinder ihrem Bedürfnis und ihrem Recht nach Bewegung und  Freiheit für Spiel und Begegnung nachkommen.   Heute sind in Neubauquartieren zentrale Parkhäuser üblich. Neuartig und einzigartig wäre die  Realisierung von zentralen Parkhäusern in bestehenden Quartieren. Dabei ist in erster Linie an  bestehende  Parkhäuser  zu  denken  wie  im  West-Pfeiler  der  Monbijoubrücke  oder  an  der  Brückenstrasse beim Eidgenössischen Amt für das Handelsregister. Es liessen sich aber auch  neue  Quartierparkhäuser  realisieren.  Als  möglichen  Standort  für  das  Weissenbühl-Quartier  schlägt der VCS das Areal westlich der Kreuzung Schwarzenburg- und Weissensteinstrasse  zwischen S-Bahn und Weissensteinstrasse. 

möglicher Standort im Weissenbühl

Betroffen wären innerhalb von ca. 300m Luftlinie rund 250 öffentliche Parpklätze mit heute  blauer  Zone,  siehe  Karte.  Der  Perimeter  reicht  etwa  bis  zum  Pestalozzi-Schulhaus,  zum  Hopfenweg und zum Balmweg, sowie knapp bis zum Bahnhof Weissenbühl.   In diesem Quartier hat es sehr schöne Strassenzüge, die heute zu Parkierstrassen degradiert  sind,  etwa  die  Lentulusstrasse  (rund  70  PP),  oder  der  Beaumontweg  (zum  Teil  eine  Begegnungszone, mit rund 20 PP.  Die meisten dieser Parkplätze könnten in ein zentrales Parkhaus ausgelagert und aufgehoben  werden. Die zentralen Quartierparkhäuser könnten privatwirtschaftlich betrieben werden; statt  der Anwohnerparkkarte wird eine Dauerparkkarte im Parkhaus gekauft. Auch das Gewerbe  könnte  einbezogen  werden,  indem  Firmenparkplätze  als  Quartierparkhäuser  umgewandelt  werden.